Neues Land, neue Perspektiven – Höhere Berufsfachschule der BBS SÜW unterwegs in Irland
Praktika gehören mittlerweile zur schulischen Grundausbildung. An der BBS Südliche Weinstraße haben Schülerinnen und Schüler seit 2018 die Möglichkeit, während eines zweiwöchigen Praktikums in Irland ihre Praxiserfahrung mit Auslandserfahrung zu verknüpfen und dabei ihre Sprachkenntnisse verbessern.
„Travel is the only thing that makes you rich.“ Unter diesem Motto traten am 28. Februar 26 Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule Wirtschaft und Sozialassistenz der BBS Südliche Weinstraße die Reise nach Irland an, um dort während eines 14-tägigen Praktikums wertvolle Einblicke in die europäische Arbeitswelt zu gewinnen. An dem Projekt nahmen Lernende aller drei Schulstandorte teil.
Die Unterbringung in irischen Gastfamilien bot den Teilnehmenden eine ideale Gelegenheit, den Alltag und die Kultur des Landes hautnah zu erleben. Durch das Zusammenleben mit Einheimischen konnten sie ihre Sprachkenntnisse im Englischen verbessern und ein tieferes Verständnis für die irische Lebensweise und Kultur entwickeln.
Die Praktikumsplätze waren vielfältig und praxisnah gestaltet. Ob auf einem Pferdehof, in der Gastronomie oder im sozialen Bereich, die Praktikumserfahrungen waren vielfältig. Zu den wohl außergewöhnlichsten Einsatzorten gehörte wohl der Streichelzoo, in dem regelmäßig Kindergeburtstage ausgerichtet werden, sowie die Gaelic Athletic Association (GAA), eine der bekanntesten Sportorganisationen Irlands. Diese ist insbesondere für die Förderung traditioneller Sportarten wie Hurling bekannt und bot Einblicke in administrative Prozesse, Veranstaltungsorganisation sowie die Bedeutung des Sports für die irische Gesellschaft.
Neben der Arbeit blieb auch Zeit, das Land zu erkunden und kulturelle Besonderheiten kennenzulernen, beispielsweise bei einem Besuch des Wikinger-Museums Dublinia in Dublin oder einem Kino-Abend.
„Hinter einem solchen Projekt steckt viel Arbeit. Die persönliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler zeigt sich jedoch schon nach kurzer Zeit. Dies bestätigt uns in unserem Tun, auch mit Blick auf den europäischen Zusammenhalt“, so die Lehrerin Laura Rimbrecht, die die Reise organisiert hatte. Frau Rimbrecht, Herr Geiger und Herr Bonzek begleiteten die Reise. Das Praktikum ermöglichte es den Teilnehmenden, berufliche Erfahrungen in einem internationalen Umfeld zu sammeln und gleichzeitig ihre Selbstständigkeit, Flexibilität und interkulturelle Kompetenz zu stärken.
Das Projekt wird von der Eu im Rahmen von Erasmus+ finanziert.



